Was ist ein Content Management System?

contentmgt thumbModerne Systeme für die Bewirtschaft von Websites haben eines gemeinsam: Sie trennen Design und Inhalt strikt. Der Grund: Je weniger ein Redaktor formatieren muss, umso einfacher ist es, eine Website mit Inhalten zu bewirtschaften - kurz - es macht ganz einfach mehr Spass! Solche Systeme bezeichnet man als Content Management Systeme (CMS).

 

Ein Content Management System (CMS) ist eine Plattform, bei der das Erscheinungsbild und die Inhalte technisch komplett getrennt sind: Während das Erscheinungsbild und die Funktionen über Dateien gesteuert und programmiert sind, werden die Inhalte komplett in einer Datenbank abgelegt. Dieses Vorgehen hat mehrere Vorteile: Zum einen müssen sich die Benutzer nicht mit der Darstellung der Inhalte herumbschlagen, denn diese werden, sofern sie korrekt abgefüllt werden, automatisch auch korrekt dargestellt. Zum anderen sind Anpassungen am Design (dem sogenannten Template) oder bei den Funktionen (diese werden über Erweiterungen gesteuert) sehr einfach möglich, da die Inhalte auch weiterhin in der Datenbank liegen. Theoretisch ist so ein kompletter Redesign (also eine Neugestaltung des Layouts) möglich, ohne dass die Inhalte angerührt werden müssen.

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Bei den Content Management Systemen unterscheidet man zwischen proprietären Systemen, die von einer Firma programmiert und aktualisiert werden, und Open Source-Systemen. Open Source bedeutet, dass der Quellcode der Systeme offen ist und theoretisch jeder mithelfen kann, das System zu verbessern.

Im Gegensatz zu den proprietären Systemen bezahlt man bei Open Source-Systemen für die Nutzung nichts - es fallen keine Lizenzgebühren oder dergleichen an.

Die heute am meisten verbreiteten Content Management Systeme  laufen unter der Open Source-Lizenz und sind Wordpress, Joomla, Drupal und Typo3. Ebenfalls weit verbreitet ist Magento, eine eigentständige Open Source-Shop-Lösung.

 

Moderne Content Management Systeme zeichnen sich dadurch aus, dass sie aus einem Kern bestehen, der die Basisfunktionen für das System sicher stellt, und dass sie sich mit mehr oder weniger zahlreich vorhandenen oder selber programmierten Erweiterungen ergänzen lassen. Dem Funktionsumfang eines Content Management Systems sind damit theoretisch keine Grenzen gesetzt.

Für Joomla finden sich die zugelassenen Erweiterungen im Joomla Extensions Directory (JED). Während der Kern von Joomla kostenlos ist, ist das bei den Erweiterungen nicht so klar definiert. Hier gibt es sowohl kostenlose als auch bezahlte Komponenten und auch sehr unterschiedliche Modelle für die Bezahlung. Dasselbe gilt übrigens auch für die sogenannten Templates - Designvorlagen, die sich mit einem, zwei Mausklicks installieren lassen. Sehr viele Templates sind kostenlos, aber immer mehr werden auch sehr umfangreiche Templates aufgrund von eigenständigen Frameworks programmiert, die kostenpflichtig sind.

 

Allen Content Management Systemen ist indes gemein, dass sie Inhalt und Design strikt trennen. Dadurch sit es für die Redaktionen sehr viel einfacher Inhalte zu erfassen. Und das wiederum setzt weniger Fachwissen voraus und ermöglicht ein Internet, bei dem jede und jeder mitgestalten kann. Ein web2use eben.


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