Du möchtest Bilder für deine Website zuschneiden oder bearbeiten, aber dafür kein Photoshop verwenden? GIMP und Photopea sind zwei kostenlose Alternativen. Welche zu dir passt, hängt davon ab, wie du arbeiten möchtest.
Inhaltlich geprüft am 19. Oktober 2026.
GIMP: Bildbearbeitung auf deinem Computer
GIMP ist ein freies Open-Source-Bildbearbeitungsprogramm für Windows, macOS und Linux. Es bietet Werkzeuge für Bildkorrekturen, Retusche und aufwendigere Bearbeitungen. Wir sehen darin eine passende Möglichkeit, wenn du regelmässig Bilder bearbeitest und dich in ein eigenes Programm einarbeiten möchtest.
Photopea: direkt im Browser arbeiten
Photopea lässt sich ohne Installation im Browser verwenden. Neben Zuschneiden und Grössenänderungen unterstützt es Ebenen und das Öffnen und Speichern von PSD-Dateien. Für gelegentliche Arbeiten kann das praktisch sein. Auch hier lohnt es sich, die wichtigsten Handgriffe zuerst an einer Kopie auszuprobieren.
Was brauchst du wirklich?
Für ein Website-Bild sind meist Ausschnitt, Abmessungen und Export wichtiger als eine möglichst lange Funktionsliste. Teste mit einem typischen Bild, ob du diese drei Schritte gut selbst erledigen kannst. Speichere dein Original unverändert und verwende für die Website eine eigene Exportdatei.
Erst den Einsatz festlegen
Ein breites Titelbild braucht einen anderen Ausschnitt als ein kleines Porträt. Schau dir zuerst an, wo das Bild erscheinen soll. Schneide es so zu, dass das Wesentliche auch in der vorgesehenen Darstellung erkennbar bleibt.
In passender Grösse exportieren
Lade nicht automatisch das grösste Kameraoriginal hoch. Erstelle eine Kopie mit Abmessungen, die zum vorgesehenen Einsatz passen. Welche Breite sinnvoll ist, hängt vom Layout und von der Bilddarstellung auf verschiedenen Geräten ab.
Prüfe beim Export den Zusammenhang zwischen Dateigrösse und sichtbarer Qualität. Starke Kompression kann störende Artefakte erzeugen. Eine feste Dateigrösse, die für jedes Motiv funktioniert, gibt es nicht.
Gut ablegen und beschreiben
- Bewahre das Original getrennt von der Webversion auf.
- Verwende einen verständlichen Dateinamen, zum Beispiel «beratung-arbeitsplatz.webp».
- Lege das Bild im passenden Themenordner ab.
- Beschreibe im Alternativtext die wichtige Bildinformation. Rein dekorative Bilder brauchen keine ausformulierte Beschreibung.
Das Ergebnis auf der Seite anschauen
Ist das Motiv auch auf dem Smartphone erkennbar? Wird ein Gesicht ungünstig angeschnitten? Passt der Kontrast, wenn Text über dem Bild steht? Diese kurze Kontrolle ist oft hilfreicher als eine lange Liste technischer Einstellungen.
Verwende nur Bilder, die du für diesen Zweck nutzen darfst. Bei Porträts und anderen persönlichen Aufnahmen gehört auch die abgestimmte Verwendung zur Vorbereitung.
